Engineering

Kundenspezifische Entwicklungen, Reparaturen jeglicher Elektronik, Beschallungs- und Licht-Konzepte ………  40 jährige Erfahrung und Fachwissen – nicht nur in Elektronik – macht dies möglich!

Verdrahtungstechnik

Obwohl heutzutage vieles digitalisiert über Netzwerk-Kabel übertragen wird – dass viele Installateure nicht wissen, dass sich die Pärchen 1 und 2 auskreuzen, was bei Falschbelegung eine massiv reduzierte Bitrate ergibt, sei nur nebenbei bemerkt – ist für eine termingerechte Installation eine Kabelzugliste unumgänglich.

Die Kabelzugliste basiert auf dem Blockschema.

Bevor die Geräte installiert werden, erhalten sie Nummern, klevererweise identisch mit der Inventarnummer, Front- und Rückseite beschriftet. Auch gerätezugehörende Netzteile müssen benummert werden! In professionellen Applikationen sind Steckernetzteile verboten; zentrale PSUs mit redundanten Speisungen kommen zum Einsatz.

In den Broadcast-Studios (SRG) hat sich folgende Pseudo-Norm eingebürgert:

1…..- Nummern für Hochspannung (über 50 V)
2…..- Nummern für Niederspannung (unter 50 V)
3…..- Nummern für Audio (XLR-, Cinch-Kabel)
4…..- Nummern für Video (Koaxkabel RG 59)
5…..- Nummern für Steuerkabel

weitere Nummern nach belieben

Wir arbeiten nach dieser “Norm”. Eine Nummer kommt nur einmal vor. Falls das Kabel mal entfernt wird, darf die Nummer nicht neu vergeben werden!

Es hat sich bewährt, die Kabelettiketten – gibts in Endlos-Bändern – vorzudrucken: Fehlen beide Nummern, ist das Kabel verlegt.

Grundsätzlich ist es ausreichend, mit Nummern zu arbeiten. Effizienz-steigernd ist jedoch, die Kabel-Enden auch mit Geräte-Nummer plus Anschlussbuchse zu markieren.

Eine professionelle Kabelzug-Liste ist so aufgebaut:

Nummer    Gerät A    Buchse A    Länge Buchse B    Gerät B    Bemerkung Visum

Der Kabeltyp kann meistens weggelassen werden; ergibt sich aus den Nummern.

Mit einem zugespitzten Nastuch kommt man nicht weit.

Erfahrungsgemäss wird vor Ort ca 3 mal mehr Zeit für gleiche Tätigkeiten benötigt. D. h. möglichst viel vorverdrahten, nur komplett bestückte Racks kommen auf den Bau. Und es lohnt sich, etwas Aufwand zu betreiben, um seriöse Arbeitsplätze zu installieren (Tische, Licht, Küche).

Wir haben 2 ausgebaute Werkstattcontainer mit Anflanschmöglichkeiten für unser mobiles Werkstatt-Equipment (Ständerbohrmaschine, alle Handwerkermaschinen, Schraubensortiment, Messplatz, sogar Schweisstisch) alles auf Rollen.

Wir sind bei der Speditionsfirma Planzer AG eingemietet: Bei Bedarf können wir, falls unser grosses Labor nicht ausreicht, auf mehrere 1000 m2 zusätzlichen Raum zugreifen.

Im Umkreis weniger Gehminuten sind Grossisten für Metall, Sanitär, Farben, Holz und Werkzeug versammelt.

Nur mit minutiöser Vorbereitung und von Anfang an Gas geben ist eine termingerechte und auftragskonforme Installation möglich.
Noch 3 Gratis-Tipps vom Profi:

19″-Geräte mit Inbus-Schrauben montieren: Mit dem Akkuschrauber gehts massiv schneller als von Hand und es sieht auch besser aus. Bei mehreren hundert Geräten in einem grösseren Projekt spart man dadurch einige Tage Arbeit.

Zu verlegende Kabel einseitig vorkonfektionieren: Fertiges Kabel kaufen und einen Stecker abschneiden ist meist billiger als Meterware plus Stecker plus Arbeit.

Kabel zöpfeln zu Geräten welche bewegt werden müssen: Selbst fette Kabelstränge lassen sich auf diese Art leicht in alle Richtungen bewegen und man reisst sich nicht die Finger auf an schlecht abgeschnittenen Kabelbindern.