Lotteriefonds Vorschau

Begleitbrief zu den Finanzierungsgesuchen

Die Reanimation des 1955 von Gianni Andreoli gebauten Wolkenprojektors “Spitlight P.300.S” ist ein komplexes Unterfangen. Es werden einerseits historische Bereiche tangiert, andererseits ist die Reparatur und Modernisierung dieses Unikates eine technisch äusserst anspruchsvolle Aufgabe. Zudem möchten wir den Andreoli-Spitlight wieder seiner ursprünglichen Funktion zuführen:

Kommunikation mit Licht über riesige Distanzen.

Lassen wir uns von einem pragmatischen Idealismus leiten. Die ersten Kostenschätzungen ergaben eine Gesamtsumme von ca CHF 2 Mio. Es dürfte illusorisch sein, einen Financier zu finden, welcher den kompletten Betrag aufwirft. Dies wäre auch nicht nötig: Die Arbeiten würden sich über einen Zeitraum von 2 bis 3 Jahren erstrecken, was eine phasenweise Finanzierung ermöglicht.

Deshalb entschieden wir uns für diese Strategie: Tranchieren in überschaubare Einzelbereiche.

1. Betriebsgesellschaft

Damit wird die Grundvoraussetzung für Revision und nachfolgenden Betrieb geschaffen. Ohne die entsprechende Infrastruktur – technisch wie organisatorisch – kann der Andreoli-Spitlight weder revidiert noch wirtschaftlich betrieben werden.

1 PV    1neuNr

 

2. Aufarbeitung der Geschichte in Buchform

Damit steht ein verkaufbares werbewirksames Medium zur Verfügung.

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3. Museumsgerechte Präsentation der ursprünglichen Projektion

Damit können Messe-Auftritte bestritten werden und die Innovation bleibt der Nachwelt erhalten.

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4. Aufrüsten Space-Shuttle auf moderne Leuchtmittel und Steuerung

Damit kann er bereits vermietet werden als Gross Moving-Light.

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5. Umrüsten auf Moving-Mirrors

Damit ist der konkurrenzlose Wolken-Projektor wieder Wirklichkeit geworden.

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6. Revision Bedford

Damit ist ein den heutigen Anforderungen entsprechender Oldtimer wieder fahrbereit.

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7. Begleitfahrzeug Space-Shuttle

Damit sind effiziente Gigs (Live-Veranstaltungen) realisierbar.

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Die zeitliche Reihenfolge der Tranchen ist: 1 ist prioritär für alle anderen, 2 kann sofort an die Hand genommen werden,  3 bis 5 in dieser Reihenfolge, 6 und 7 sind relativ autonom.

Ich begrüsse Sie freudigst im Andreoli-Spitlight und lasse Sie im Space-Shuttle kreisen. Helfen Sie bitte mit, dass uns dieses industrie-historische High-Light schweizerischer Ingenieurskunst erhalten bleibt.

Mit andreolischen Grüssen

10.06.19           Mark Ofner   

Präsident gemeinnütziger Verein “Andreoli-Spitlight”