Demo-Room

Beschrieb der Installationen und Kunstwerke in den Demo-Räumen

01 • Goldvreneli-Tresor. Der erste Goldvreneli-Tresor wurde für Raiffeisen gebaut, allerdings aus Holz. Die Kunden kriegten Post mit einer persönlichen Code-Nummer. An der Messe durften sie diese Nummer eingeben, bei gültiger Nummer öffnete sich der Tresor und spendete ein echtes Goldvreneli oder zumindest einen – dies war meine Idee, damit niemand entäuscht ist – Schoggitaler. Die Nummer wurde dann gesperrt und abgespeichert für die Rücklauf-Statistik.

Damit es uns nicht langweilig wurde, bauten wir einen zweiten, diesmal aber in echt Stahl. Als Eingabegerät wird eine Telefon-Wählscheibe verwendet: Nicht aus nostalgischen Gründen, sondern weil dies die absolut sicherste Bedienung ist. Sie funktioniert bei jedem Licht (auch im Dunkeln), ist störsicher, kann beliebig verlängert werden, Fehl-Eingaben durch Leute mit zu schnellen Fingern sind ausgeschlossen und kann auch von betagteren Personen bedient werden. Eher ist es so, dass der Sprössling den Opa fragen muss. (Interaktion, Bedienung mittels Telefon-Wählscheibe)

02 • Glasvitrine für Objekte mit unsichtbarer sich bewegender Leuchtquelle und Text/Video-Einblendungen (Display)

03 • Video-Jukebox. Kurzweil während des Stuhlganges. (Interaktion, Bedienung mittels Telefon-Wählscheibe)

04 • Märli-Jukebox mit 17 Kanal-Ton (!) Märchen raumfüllend. Basierend auf unzähligen 8 Kanal-Beschallungen entwickelte ich für das Verkehrshaus Luzern ein System mit zwei 8er-Ringen und einem Center-Lautsprecher in der Mitte oben plus einem autonom steuerbaren SubLow-Kanal. Damit kann jeder Raum der Welt akustisch perfekt nachgebildet werden. (Raum-Installation, Bedienung mittels Tastenfeld)

05 • “Tischlein deck dich” mit Ziska Laux (übermalter TV)

06 • Innovations-Briefkasten. Gedanken aufschreiben auf ein A4-Blatt und einwerfen. Der eingebaute Master-Mind Bord-Computer analysiert sie sofort inklusive Berücksichtigung des aktuellen Gemütszustandes der einwerfenden Person und kommentiert es akustisch (Interaktion, Bedienung wie ein normaler Briefkasten)

07 • “Badenixe” von Sylvette Nick (Skulptur)

08 • Video-Jukebox  Auch hier kommt die bewährte Telefon-Wählscheibe zum Einsatz. Um die Besucher auf das Thema einzustimmen, wird die Miniatur-Landschaft drumherum entsprechend gestaltet. Die Felswand und der Vorplatz sind einfach auszuwechseln. Normal sind 9 Videos integriert – 1 bis 9, mit 0 wird gestoppt – es sind jedoch beliebig viele Clips speicherbar. (Interaktion, Bedienung mittels Telefon-Wählscheibe)

09 • “Kuss-Pingpong”  Ein Herzchen wird zwischen 2 Kopf-Silhuetten – bewusst androgyn gestaltet von Ziska Laux – hin und her geküsst. Die Speisung der Motoren und Leuchtmittel erfolgt via die Tragseile, ein Prinzip welches unästhetische zusätzliche Speisekabel oder umweltbelastende Batterien vermeidet (aktive Skulptur)

10 • Rollaugende Marylin Monroe, sie mags uns verzeihen. (aktives Bild)

11 • “Kopfgeburt” von Sylvette Nick (Skulptur)

12 • “I-Kuss-Pingpong” wie 09, aber spielbar für 2 Leute an einem Geburtstag zB. Sie können sich selbst Herzchen zuschicken. Obercoole Sache für Video-Recs (Interaktion, Video auf www.youtube.com/watch?v=NRO27ZICE1o, Bedienung mittels 2 Hand-Tastern)

13 • “Metamorphose” Die Traumfrau jedes Mannes: Kleidet sich um in Sekundenbruchteilen und fragt nicht, was sie anziehen soll. (hochkomplexe Projektion auf eine Schaufensterpuppe)

14 • “Die Pharaonin und ihr treues Schlänglein” von Sylvette Nick (Skulptur, unverkäuflich)

15 • Stereoskopische Videos und Animationen von Karl’s kühne Gassenschau, Axpo etc. (Display)

16 • “Sängerin”  in Tiffany-Technik von Glaskünstlerin Inge Keller auf meinen 40sten (unverkäuflich)

17 • “Disput” von Glaskünstler Guido Stadelmann, integriert in Light-Show.  (Skulptur, unverkäuflich)

18 • “Glückliche Familie” mit Ziska Laux (aktive Skulptur)

19 • Light-Shows zu Musik von Patricia Dallio/Bruno Spoerri/Naturton mit Marmor-Skulpturen von Beat Kohlbenner (Raum-Installation, Bedienung mittels Curseaur)

20 • “Curseaur” aus dem “ofart”-Nachlass: Mit einem Modellboot werden Landestege angesteuert und damit die verschiedenen Light-Shows ausgelöst. (Interaktion, Bedienung mit einem echten Schiff-Steuerrad)

21 • “Eckball” von Urs Maltry (Skulptur)

22 • “Der Seh” mit Ziska Laux. Modell-Landschaft rund um einen kleinen See. Anstelle einer waagrechten Plexiplatte für die Illusion des Wassers ist ein Flat-Screen eingebaut mit Wellen-Animation. Aus den Tiefen des Sees tauchen Schlagwörter auf und verschwinden wieder. (Display)

23 • Sekunden-Morloge mit Neopixels in Form eines Steuerrades

24 • “Monster” von Sylvette Nick (Skulptur)

25 • TV “Anna” von Mark Ofner auf ihren runden Geburtstag. Obwohl die Ähnlichkeit frappant war, wollte sie das edle Teil nicht bei sich in der Wohnung behalten. (übermalter TV)

26 • “Sprüche, die nicht aus dem Rahmen fallen”. Prägnante und bekannte Sprüche von Persönlichkeiten aus Kunst und Politik (Monochrom-TV in Gold-Rahmen)

27 • Morloge aus Stahl. Die Morloge ist eine – patentierte – Zeitanzeige aus nur 12 RGB-Leuchtquellen. Stunden, Minuten und Zifferblatt sind verschiedene Farben zugeordnet. Um nicht nur auf 5 Minuten genau die Zeit anzeigen zu können, rotiert die Minuten-Anzeige entsprechend den zusätzlichen Minuten. Verschiedenste Bauformen sind möglich, von der Armbanduhr bis zum Hochhaus. (Steh-Uhr)

28 • “Gruppe mit unerklärlichem Zusammengehörigkeitsgefühl” von Sylvette Nick, integriert in die Light-Show. (Skulptur, unverkäuflich)

29 • Ad Notam mit Künstler-Sprüchen. Dank dem innenverspiegelten Flat-Screen scheinen die Buchstaben in der Luft zu hängen. (Display)

30 • “Boîte magicque” von Alexej Kyrilloff, einem Künstler aus St. Ptersburg (Skulptur aus bemalten Spiegeln)

31 • Morloge “Glaswald” von Guido Stadelmann

32 • “Gepfählter TV” mit Andi Hofmann “King of Trash” (umfunktionierter TV)

33 • “Tschalp-Lumière”, Ski-Schuhe mit anmontierten Handquetschgeneratortaschenlampen, gebaut fürs Autark-Festival (Interaktion, Bedienung mittels reinschlüpfen)

34 • “Ledli-Niethammer”, auf LED umgerüsteter Theaterscheinwerfer mit einem 60-jährigen Kurbelgenerator vom Militär, gebaut fürs Autark-Festival (Interaktion, Bedienung mittels Drehkurbel)

35 • “Tängelimaschine” aus dem Nachlass eines unbekannten Lokführers. In mehr als 200 h standfest gemacht. (Bedienung mittels Taster, stellt selbständig ab)

36 • “Oberst” und “Neugieriges Hühnchen” von Sylvette Nick (Skulptur)

37 • Mobiles 3D-Kino (Display, 3D-Brillen aufsetzen nicht vergessen)

38 • “Mann und Frau” von Sylvette Nick (Skulptur, unverkäuflich)

39 • Morloge hinter Spiegel

40 • “Berittene Halbschuhe” 1 bis 3 von Sylvette Nick (Skulpturen)

41 • Simple-Kino: Ihre Filme in der Hand. (Daumenkino)

42 • 3D-Gucki mit Dias von den Höllgrotten Kunst-Inszenierungen (Display)

43 • 360 Grad Fotostation. Prototyp für die Freitag-Brothers, schnell und und mobil (Interaktion)

44 • Y-Schaukel, funktionierend im Gegensatz zum Original im Hardau-Park in Zürich. (aktive Skulptur)

45 • “Das berittene Huhn” von Sylvette Nick (Skulptur)

46 • “Stadt der Phantasien” von Philipp Ofner (aktive Skulptur),

• “Sängerin 2”. (Steinmetz-Arbeit anlässlich einem Kurs in der Kunst-Schule Wetzikon)

47 • “Tanz der Pharaonin”. Ein Relikt von der Kunst-Inszenierung 2003 “Das Vermächtnis der Pharaonin” mit Tanz von Adèle Gina Bonanno auf einer Glasscheibe von unten aufgenommen; jeder Orthopäde wird wehmütig. (Display in Decke, Lautsprecher einschalten mittels Böppel)

48 • TV “Lindgrünes Nonoko” mit Ziska Laux (übermalter TV)

49 • “Spitlight fährt”. 4 synchronisierte Videoplayer und Ventilatoren. Der Andreoli-Spitlight fährt zeitlich perfekt von Flat-Screen zu Flat-Screen. Dazwischen werden Sie angepustet.  (Display)

50 • “Tète à tète” mit Ziska Laux (übermalter TV)

51 • Klangperlen “Li” an der Decke von Pius Morger: Seine Arbeiten als Klangkünstler verfolgen einen Grundgedanken: “Wie bringe ich den Klang unaufdringlich in einen Raum, sodass der Klang selbst wieder zum Raum wird.” (Klangskulptur)

52 • Schiebetüre 2 mit Bildern von Ziska Laux , welche sie vor ca 20 Jahren gemalt und nun überarbeitet hat. In Anlehnung an die guten alten Dia-Projektionen wird deren Bildsprache – links rechts rausschieben – übernommen mit 2 Projektions-Fenstern. Während im einen Fenster gewechselt wird, bleibt das Bild im anderen stehen. Im Zwischenfensterchen erscheint Text zu den Bildern und das pulsierende rote Auge signalisiert – HAL aus Odyssee 2000 lässt grüssen – stete Betriebsamkeit. Im oberen Fenster kann das Original-Bild betrachtet werden, nach 8 Sekunden wird im unteren das aktuelle Bild reingeschoben. Die einen Bilder sind massiv überarbeitet worden bis zur Vernichtung, einige wenige blieben original. (Display)

53 • Schiebetüre 1 mit Bildern von Sylvette Nick im Postkartenformat. Während im einen Fenster gewechselt wird, bleibt das Bild im anderen stehen. Im Zwischenfensterchen erscheint Text zu den Bildern und das pulsierende rote Auge signalisiert – HAL aus Odyssee 2000 lässt grüssen – stete Betriebsamkeit. Die Bilder sind meistens mit Text versehen. (Display)

54 • MP3-Karabiner, kurzfristig gebaut für eine Geburtstags-Party zum Thema “Gangster”; momentan bestückt mit “Congratulations”. (Bedienung mit repetieren, zielen und abdrücken)

55 • Spendenkasse für den Andreoli-Spitlight (Interaktion. Bedienung mittels Banknoten-Einwurf)

56 • Gross-Morloge auf der Terrasse

57 • Morloge von Guido Stadelmann aus Glaskugeln in perspektifischer Anordnung

58 • SD-Videocam umgerüstet auf HD mittels Raspi (Extrem-Tele auf eine 1 km entfernte Kirchturm-Uhr)

59 • Video-Regie für Live-Übertragungen

60 • “Klarmonium”. Heirat zwischen einem E-Piano und einem Harmonium mit Mic, Mixer, E-Drum und MIDI-IF, verkoppelt mit der Light-Show.

61 • “Medusa”. Morloge aus einer Schaufensterpuppe.

62 • “Der freundliche Riese”. Ein über 2 m hohes Bild mit 5 hinterlegten Flat-Screens gemalt von Ziska Laux über den Alltag einer geplagten Mutter. Hyperaktive Kinder am Sonntagmorgen, das Badezimmer blockierende Teenies, vorwurfsvolle Schwiegermutter, Chaos am Esstisch, besoffene Kumpels ihres Mannes: Der Riese entfernt sie; danke danke danke! (Aktives Bild)

63 • Intelligenz-Test (Interaktion. Bedienung mittels Münz-Einwurf)

64 • Video-Bar mit Einzel-Hörern wie früher üblich um in Schallplatten reinzuhören. (Kippschalter für Lautsprecher)

65 • “art” Steinmetz-Arbeit anlässlich einem Kurs in der Kunst-Schule Wetzikon (Interaktion. Bedienung mittels Fuss-Taster, bitte ein 2. Mal drücken zum schliessen)

66 Rack mit Installationen aus dem “ofart”-Nachlass:

• “Fart and the City”, die Antwort von Sylvette Nick auf die etepetete “Art and the City” (Bedienung    mittels öffnen der Türe, Türe bitte nur schliessen, wenn die beiden Protagonisten wieder in der    Ruhestellung – Gesichtchen nach vorne – sind, damit die Händchen nicht eingeklemmt werden)

• Kaleidoskop (Bedienung mittels Taster)

• 3D-Gucki (Stereo-Display wie Feldstecher)

• Neopixel-Schrift “ofart”. Mit diesen Strips, Ringen Briquets können attraktive Schriften gebaut    werden (LED-Schrift)

• “Die Ursache für das Aussterben des Homo Sapiens” (Interaktion, Bedienung mittels Taster)

• Doppel-Screen mit Video-Clips von Andi Hofmann “King of Trash” welche jeweils angeguckt

werden konnten. (Drehschalter für Lautsprecher)

67 • Pinkelnder Hund aus dem “ofart”-Nachlass, nur für Kinder. (Interaktion, Bedienung mit Taster)

68 • RGB-Stelen auf Pallett, DALI-gesteuerte FL-Röhren, werden mit einem einzigen Kabel untereinander verbunden. Damit kann eine Gross-Morloge aufgebaut werden.

69 • Visitenkarten-Tauscher (Interaktion)

70 • “Fauch”, sprachgesteuerte Flamme (Interaktion. Bedienung mittels Mikrofon)

71 • TV “Frau mit Krug”. Eine Hommage an Pablo Picasso mit Ziska Laux. (übermalter TV)

72 • “Hand-Kino”, 16 mm Handkurbel-Filmprojektor der ersten Generation, Brenner umgebaut auf LED mit Handgeneratoren dafür und Trickfilmen von 1935 (Interaktion für 2 Leute)

73 • Parabol-Lautsprecher für extrem gerichtete Beschallung.

74 Rack mit Impressionen aus vergangenen Projekten:

• Eine Raum-Installation mit Guido Stadelmann in einem Park

• Endlos-Satz von Beat Almstädt anlässlich der Kunst-Inszenierung “Skurril” in den Höllgrotten.

• Das jeweils aktuelle Monats-Video

(Displays. Wippschalter für Lautsprecher)

75 • “Coucou”, Kuckucks-Uhr mit Vögelchen von Sylvette Nick (Morloge in klassischer Form)